Gartenbahn Staufen

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Bericht in der Seetalerwoche vom 9. August 2018

Sie schwitzen für mehr Gleis

Staufen: Angefangen hat alles ganz bescheiden, mit 300 Metern Chilbigleis. Mittlerweile erstreckt sich die Gleisanlage der Gartenbahn Staufen über insgesamt 1600 Meter. Jüngst sind 60 Meter Gleis mehr dazugekommen.

Nach dem klack, klack der fahrenden Züge lauscht man vergeblich. Stattdessen sorgt ein Bagger für ungewohnte Geräusche auf dem Areal der Gartenbahn Staufen. Mit dem 4,5 Tonnen-Bagger schafft Gründervater und technischer Leiter der Gartenbahn, René Kömeter, die grossen Steine aus dem Weg. "Den Rest machen wir vo Händsche", sagt Kömeter nicht ohne Stolz.

Heute gehen ihm drei Aktivmitglieder zur Hand. Innerhalb nur einer Woche entstehen zwei neue Remisen, grosse Rohre à je 15 Meter, zum Abstellen der Vereins- und Mitgliederwagen. Wie bei allem auf dem Areal der Gartenbahn Staufen, wird der Neubau durch die Aktivmitglieder selbst vorgenommen. Beim Remisenbau haben die Mitglieder den Boden zuerst geebnet, dann die Rohre mit rund einem Meter Durchmesser verlegt, diese mit Eisenstangen und später mit Erde fixiert. Am Schluss folgen dann noch 60 Meter Remisen- und Verbindungsgleise. Keine leichte Arbeit, vor allem nicht bei 32 Grad am Schatten. Aber die hauptsächlich pensionierten Helfer können gut anpacken und schaffen den Bau wie geplant, innerhalb von nur fünf Tagen.

"Die Anlage ist berühmt"

"Jetzt haben wir wieder etwas mehr Platz für die Wagen", freut sich René Kömeter, der Mann fürs Praktische beim Verein. Mit den zwei neuen Remisen stehen dem Verein nun insgesamt vier Wagen-Abstelltunnel zur Verfügung.

Die Anzahl der Wagen und Loks der Aktivmitglieder wächst ständig. Derzeit gehören den 48 Aktiv-Mitgliedern insgesamt 18 Dampf- und 22 Elektroloks. Und bereits sind wieder neue im Bau. Angefangen hat bei der Gartenbahn Staufen vor 14 Jahren alles ganz bescheiden, mit 300 Metern verlegbarem Chilbigleis und sieben Mitgliedern. Mittlerweile umfasst die Gleisanlage inklusive Biotop und Vereinshaus 1600 Meter Gleis, davon 1236 Meter Strecke. Eine Rundfahrt dauert ganze 10 Minuten. Genug Zeit zum Abschalten und den Blick schweifen lassen, aufs Biotop und die Staufner Kirche. Nicht ohne Grund, ist die Gartenbahn Staufen Bähnlern aus der ganzen Schweiz ein Begriff. "Die Anlage ist berühmt", freut sich Kömeter.

Eine Vergrösserung der Streckengleise sei derzeit nicht geplant. Theoretisch wäre dies noch zwischen Schrebergärten und Gleisanlage möglich. Pläne dafür gibt es aber keine. Trotzdem gehen den Mitgliedern die Pläne nicht aus. Nächstes Projekt auf dem Areal der Gartenbahn ist der Bau eines neuen Abstellschuppens.

Die Remisenbauer haben die Schaufeln unterdessen beiseitegelegt und gönnen sich im Schatten eine Pause. "Gut ist es geworden", befinden sie. Die Anlage ist parat für den nächsten Fahrtag am 12. August.

 - Bericht von Melanie Solloso

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